Lichtmangel und Kälte machen vielen Menschen im Winter zu schaffen. Sie fühlen sich schlapp und antriebslos, es fehlt ihnen an Energie und Lebensfreude. Jetzt gilt es, bewusst Körper und Seele zu verwöhnen, um gut gelaunt durch die dunklen Tage zu kommen.

Schuld sind die Hormone: Blinzelt die Sonne zu selten durch die Wolken, so produziert unser Körper zu wenig Serotonin, ein Gewebshormon und Neurotransmitter, das unsere Stimmungslage positiv beeinflusst. Gleichzeitig schüttet die Zirbeldrüse mehr Melatonin aus, ein Hormon, das für die Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus zuständig ist. An sonnenarmen Wintertagen ist der Melatonin-Spiegel im Blut auch tagsüber hoch, was den Winter-Blues begünstigt.

Versuchen Sie, so viel Licht wie möglich zu tanken. Es kostet zwar Überwindung, bei Wind und Wetter das warme Zimmer zu verlassen, aber es zahlt sich aus: Selbst der trübe Himmel ist heller als jedes Kunstlicht. Zusätzlich haben sich bei leichten depressiven Verstimmungen Lichttherapien mit speziell lichtstarken Lampen bewährt. Johanniskraut-Präparate aus der Apotheke regulieren mit sanfter Pflanzenkraft seelische Unpässlichkeiten. 
Lassen Sie sich dazu bei uns in der Apotheke beraten.

Raus aus der Stube!

Auch wenn es schwer fällt: Überwinden Sie sich zu Aktivitäten, die Sie auf andere Gedanken bringen. Betreiben Sie Sport – wenn es das Wetter zulässt, im Freien, aber auch ein Besuch im Hallenbad, im Fitnesscenter oder im Tanzclub wirkt wahre Wunder. Ein Saunabesuch wärmt und stärkt die Abwehrkräfte. Auch in der heißen Badewanne taut die Seele wieder auf. Viel Spaß macht es, sich mit Freunden zu treffen. Organisieren Sie einen Brunch oder einen Spieleabend und nehmen Sie Einladungen zu Aktivitäten wahr. Frische Kräuter auf der Fensterbank erinnern an sonnige Tage und bezaubern mit ihrem mediterranen Duft. Basilikum, Thymian und Oregano eignen sich auch hervorragend zum Würzen von Gemüsegerichten und gegrilltem Fisch – echte Muntermacher an grauen Tagen. Heiße Suppe wärmt und stärkt von innen.

Tipps für Menschen mit niedrigem Blutdruck

Menschen, die unter niedrigem Blutdruck leiden, empfinden die kalte, dunkle Jahreszeit häufig als besonders belastend. Sie frieren leicht, vor allem an Händen und Füßen, ermüden rasch und haben kaum Energie, um den Alltag zu bewältigen. Niedriger Blutdruck ist keine Krankheit, aber dennoch sehr unangenehm. Gegensteuern kann man, indem man Bewegungseinheiten absolviert, zum Beispiel Treppensteigen, Schwimmen oder schnelles Spazierengehen. Auch eine Tasse Kaffee ist erlaubt, das Koffein treibt den Blutdruck in die Höhe. Trinken Sie viel, am besten wärmenden Kräutertee aus der Apotheke. Morgens bringen Kalt- Warm-Duschen den Kreislauf in Schwung.